Der Schlosspark Babelsberg ist Bestandteil der Berliner Potsdamer Kulturlandschaften und seit 1990 mit den Schlössern und Parks von Berlin und Potsdam in die Liste des Weltkulturerbes der Unesco aufgenommen worden. Seine Entstehungsgeschichte beginnt im Jahre 1833 durch den ersten Gestaltungsentwurf von Lenné. Im Jahre 1843 übernimmt Fürst von Pückler-Muskau die Fortführung und gärtnerische Planung des Parks. Für den gesamten Park und den später hinzuerworbenen Erweiterungen besteht ein weitläufiges Bewässerungssystem aus künstlich geschaffenen Seen und Bachläufen, sowie Wasserfällen und Fontänen, die aus einem unterirdischen Kanalsystem gespeist werden. Die Aufgabe des Büros ist es, die zum Teil stark zugewachsenen und überprägten Wasseranlagen zu rekonstruieren und unter gartendenkmalpflegerischen Grundsätzen wieder instand zu setzen. Als Grundlage wurde eine umfassende archäologische Untersuchung durch das Büro Archäo Kontrakt, Dr. Renate Patzschke durchgeführt.  Abgesehen von dem schonenden Umgang mit der vorhandenen Bausubstanz, ist ein Schwerpunkt die Kommunikation und Konsensfindung der Belange von Denkmalschutz, Naturschutz und die Berücksichtigung neuester Kenntnisse zur technischen Umsetzung. Bei den einzelnen Projekten handelt es sich im Wesentlichen um den Wasserfall an der gotischen Fontäne, dem Schwarzen Meer mit Staumauer, Staubecken und Wasserfall, dem Großen See einschließlich Wasserfall und Bachlauf, der Quellfontäne und dem Wasserfall an der Schlossserpentine.

  • Leistungsphasen: 2 - 8
  • Auftraggeber: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
  • Ausführung: 2014 - 2016
  • Größe der Verkehrs- und Freianlagen: ca. 20.000 m²
  • Bausumme der Verkehrs- und Freianlagen:
    858.000 Euro